Austausch mit dem Collège Coppens Teil 2
47 TeilnehmerInnen – eine fröhliche deutsch-französische Gruppe
Im Februar waren achtzehn französische Schülerinnen und Schüler bei uns in Langenberg zu Gast. Am 18. März sind 29 Langenberger Schülerinnen und Schüler begleitet von Frau Dr. Keller und Frau Ponnet zum 10-tägigen Gegenbesuch nach Frankreich aufgebrochen. Unser Ziel: das Collège Yves Coppens in Lannion, Bretagne.
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Schule in Lannion – irgendwie anders
Hallo alle zusammen,
wir, Ulrich und Julia, berichten heute über das Collège Yves-Coppens in Lannion.

Hier läuft die Schule ganz anders ab: Die Schüler(innen) haben bis 16:30 Uhr Schule – außer am Mittwoch. Am Mittwoch endet die Schule um 12 Uhr. Es gibt eine Schulkligel, die sich super anhört. Außerdem geht jede Stunde 15 Minuten länger als bei uns in Langenberg, also dauert eine Stunde 60 Minuten.
Zudem wird hier sehr auf respektvollen Umgang und eine angenehme Atmosphäre geachtet, damit sich hier jede(r) Schüler(in) wohlfühlt und Spaß am Lernen hat. Das Notensystem ist auch nicht gleich. Hier in Frankreich gibt es Noten von 1 bis 20. Die Note 20 bedeutet perfekt. Das Schulgebäude ist deutlich größer als unseres, wird aber nur von 400 Schüler(innen) besucht.
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Zudem gibt es zusätzliches Personal: es gibt eine eigene Krankenschwester, ein Koch- und Reinigungsteam und eine Gruppe von fünf Personen, die sich um Aufsicht, Disziplin und Wohlbefinden der Schüler(innen) kümmert. Diese Gruppe kümmert sich auch darum, dass das Handy auf dem Schulgebäude nicht verwendet wird oder dass sonstige Schulregeln gebrochen werden. Alle sind den ganzen Tag vor Ort.
Es gibt auch besondere Sicherheitsmaßnahmen: Das gesamte Schulgelände ist eingezäunt und der Zugang wird bei Schulbeginn geschlossen. Diese Sicherheitsmaßname ist dafür da, dass Schüler(innen) die Schule nicht ohne Grund verlassen.
Wir finden es zudem megacool, dass es hier eine Bibiliothek gibt, wo sich die Schüler(innen) zum Beispiel in der großen Mittagspause oder in den Freistunde aufhalten können. Es gibt eine riesige Kantine, wo alle Schüler(innen) essen.
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Das Essen wird immer frisch zubereitet, ist sehr hochwertig und es gibt eine sehr große Auswahl an Gerichten. Das Essen hier ist sehr lecker, warm und sogar beim Nachtisch gibt es viele Möglichkeiten die man wählen kann.
Ein anderer Unterschied ist auch, dass es hier keinen Religionsunterricht gibt. Es gibt auch für alle Schüler das Fach Theater, wo man sehr kreativ sein kann.
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Vielen Dank an das gesamte Team vom Collège Coppens, das uns das CDI, die Kantine, die Vie Scolaire gezeigt hat und uns in den Unterricht integriert hat! Ein besonderer Dank gilt Frau Grenes und Herrn Sadin!
Ulrich und Julia (beide 9d)
Unvergessliche Gastfreundschaft
Hallo alle zusammen,
wir berichten euch heute über unsere Erlebnisse bei unseren Gastfamilien. Da wir uns beim ersten Teil des Austausches in Deutschland schon kennengelernt haben, war die Begrüßung am Collège herzlich. Wir waren trotzdem ziemlich aufgeregt, weil wir die Eltern und Geschwister noch nicht kannten. Die Aufregung legte sich am Abend schnell. Viele sind schon am zweiten Tag mit der Familie ans Meer gefahren. Andere haben mit der Gastfamilie Fußball, Volleyball oder Gesellschaftspiele gespielt.

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Zudem haben sich unsere Sprachkenntnisse von Tag zu Tag verbessert. Anfangs fiel es uns schwer, uns auf Französisch zu verständigen, doch mit der Zeit wurden wir sicherer und mutiger. Außerdem haben wir viel über die französische Kultur gelernt. Besonders die französischen Spezialitäten haben uns fasziniert: Galette, Quiche, Crêpes, Kouign Amann, Eclair…

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Das Wochenende stand den Familien zur freien Verfügung. Viele waren am Strand, andere haben auch verschiedene Sportarten ausprobiert oder das Fußballspiel, ein Lokalderby, Lannion FC1 gegen Ergue Gaberic Paot 1 angeschaut.
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Emily (9c) und Kristina (9a)
Ausflüge mit ganz viel Meer
Hallo alle zusammen,
während des Französischaustauschs haben wir viel unternommen, um die Bretagne kennenzulernen.
Am Donnerstag haben wir die Stadt Lannion besichtigt und dort eine Stadtrallye gemacht.
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Dort haben wir zuerst gelernt, wie man einen Roboter programmiert. Dies hat uns allen sehr viel Spaß gemacht. Dann bekamen wir eine Führung durch die Kuppel (Radôme), die die Antenne schützt, mit der die erste Liveübertragung zwischen Amerika und Frankreich zustande kam. Während dieser Besichtigung durften wir uns in die Lage der Forscher versetzen und den nachgestellten geglückten Versuch der Liveübertragung miterleben. Zuletzt durften wir uns einen Film mit VR-Brillen anschauen, bei dem die Umgebung der Kuppel aus der Vogelperspektive gezeigt wurde.
Der nächste gemeinsame Ausflug war die Erkundung der Insel Île de Bréhat am Montag.
Am Dienstag besichtigten wir das Aquarium Marin de Trégastel, bei dem uns verschiedene Meerestiere mit ihren Erkennungsmerkmalen und Fähigkeiten gezeigt wurden. Dabei konnten wir Tiere wie Wasserspinnen und Seesterne streicheln und ihre Verhaltensweisen nachspielen.
Morgen geht es nach Morlaix, um die Stadt zu erkunden und Schokolade herzustellen. Am Freitag geht es dann auch schon zurück…
Saisha und Sophia (beide 9a)
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