Leseförderung

Leseförderung

Leseförderung in der Erprobungsstufe
LeseförderungDie Leseförderung liegt uns besonders in der Erprobungsstufe sehr am Herzen. Lesen, Verstehen, Vorlesen – diese Kompetenzen sind die Grundlagen für ein erfolgreiches Arbeiten in allen Fächern, in einem späteren Studium und Berufsleben. Daher ist es wichtig, die Kinder kontinuierlich zum Lesen zu motivieren und ihr Leseverständnis zu fördern und zu üben, was auch durch betontes und verständiges Vorlesen geschult wird.

Ganzschriften lesen
In Jahrgangsstufe 5 und 6 wird jeweils innerhalb einer ausführlichen Unterrichtsreihe im Fach Deutsch ein altersangemessener Jugendroman als Ganzschrift gelesen. Dabei geht es in der Stufe 5 vor allem darum, die Freude am Lesen zu erhalten oder zu wecken und einen Roman in seiner Gesamtstruktur zu erfassen. Die Probleme und Themen, die der Roman anregt, werden dabei mit Hilfe vielfältiger Methoden auch produktionsorientiert und kreativ erarbeitet. In Klasse 6 werden die im Vorjahr erworbenen Fertigkeiten vertieft und erweitert. Um ein intensives Leseerlebnis zu ermöglichen, fertigen die Kinder zu den Romanen teils Lesetagebücher, teils Portfolios an, die sie mit viel Begeisterung individuell gestalten.

 

Buchvorstellungen
Innerhalb der Jahrgangsstufe 6 halten die Kinder ein besonderes Referat, nämlich zu ihrem Lieblingsbuch. Dabei stellen sie „ihr“ Buch der Klasse vor, indem sie neben formalen Angaben den Inhalt geschickt und Spannung aufbauend vermitteln und eine gut ausgewählte Stelle vorlesen. Hierbei werden nicht selten die Bücher so gut beworben, dass sie in der ganzen Klasse hin und hergeliehen werden. Der Besuch der Stadtteilbücherei Langenberg mit dem „Buch-Casting“ unterstützt diese Unterrichtsreihe in besonderer Weise.

Vorlesewettbewerb
Im Herbst des zweiten Jahres der Erprobungsstufe steht das verständige und betonte Vorlesen im Zentrum der Leseförderung des Deutschunterrichts. Der Vorlesewettbewerb wird vorbereitet, Kriterien für gutes Vorlesen erarbeitet und umgesetzt und schließlich gipfelt die Arbeit im spannenden Schulentscheid. Dabei findet zuerst ein Klassenentscheid statt, aus dem pro Klasse zwei Sieger in den Schulwettkampf starten. Der Sieger des Schulwettbewerbs wiederum tritt auf städtischer Ebene gegen die Konkurrenz aus den anderen weiterführenden Schulen Velberts an und kann dann weiter auf regionaler Ebene vorlesen.


Leseförderung in der Mittelstufe

LeseförderungAnnemarie Jeenel, Schülerin Klasse 7b:
„Alle Klassen der Jahrgangsstufe 7 unseres Gymnasiums beschäftigten sich mit der „Lesewerkstatt“, die als verbindliches Mittelstufen-Projekt zur Leseförderung eingeführt wurde. Sie beginnt nach den Herbstferien und dauert gut fünf Wochen lang. Es gibt viele Gründe für die „Lesewerkstatt“, nicht allein die Auswahl zwischen elf Büchern, die auf das Lesen Lust machen sollen. Manche Bücher sind für Jungen und manche sind für Mädchen besonders interessant. Es gibt dicke und dünne Bücher. In einigen wird von Abenteuern, in anderen von Liebeserlebnissen erzählt. Wir können wählen zwischen Problem- und Science-Fiction-Romanen, zwischen Erzählungen von Tieren und von geschichtlichen Begebenheiten. Manche Bücher sind stellenweise sehr spannend, manche sind lustig.

 

Einige Bücher sind bekannt, wie beispielsweise „Der kleine Hobbit“, der als Film im Kino zu sehen war, andere Titel sind ganz unbekannt und hören sich sogar merkwürdig an, wie „Der Junge im gestreiften Pyjama“ oder „Behalt das Leben lieb“. Zu jeder Lektüre haben unsere Deutschlehrerinnen und –lehrer sich ganz unterschiedliche Aufgaben ausgedacht. Wir schreiben Steckbriefe, zeichnen Landkarten, beantworten Fragen, indem wir im Internet recherchieren, erfinden Briefe für Romanfiguren in bestimmten Situationen und vieles mehr. Die „Lesewerkstatt“ wird nicht wie gewöhnlich mit einer Klassenarbeit abgeschlossen. Zur Leistungsüberprüfung haben wir ein „Portfolio“ abgegeben, das wir zwischendurch, während der Lese-Pausen im Unterricht nach und nach zusammengestellt haben, und das von den meisten zu Hause auf dem Computer überarbeitet und ausgedruckt wurde. Das waren für uns in der Schule ganz neue Lese-Erfahrungen, über die wir auch im „Portfolio“ ein Schluss-Kapitel geschrieben haben. Unsere eigene Meinung zur „Lesewerkstatt“ ist wichtig, weil vielleicht noch etwas für die 7er in den kommenden Schuljahren verbessert werden kann.