Studienfahrt der Q2 nach Brüssel
Stellvertretend für alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler berichten Lasse und Aliah aus der Q2 von der Studienfahrt im September nach Brüssel.
Montag
Mit dem ICE ging es nach Brüssel, wo wir zuerst das Atomium besichtigten, das sowohl von außen als auch von innen sehr beeindruckend war. Nach einer belgischen Waffel machten wir einen geführten Spaziergang durch Brüssel und besichtigten dabei verschiedene Sehenswürdigkeiten. Am Abend gingen wir gemeinsam essen und machten uns anschließend zu Fuß auf den Rückweg zur Unterkunft.
Dienstag
Am Dienstag besuchten wir das Haus der Europäischen Geschichte. Dort bekamen wir einen umfangreichen Einblick in die Entstehung und Entwicklung Europas und beschäftigten uns mit wichtigen historischen und politischen Ereignissen. Anschließend nahmen wir an einer Foto-Rallye durch das Studentenviertel teil. Dabei teilten wir uns in Gruppen auf, liefen durch das Brüsseler Studentenviertel und mussten verschiedene Aufgaben erfüllen. Einige Gruppen kamen dabei auch mit Studierenden ins Gespräch. Danach hatten wir wieder Freizeit und konnten Brüssel auf eigene Weise weiter erkunden.
Mittwoch
Am Mittwoch besuchten wir das Europäische Parlament und trafen dort Jens Geier. Wir konnten zuvor vorbereitete Fragen stellen und uns mit ihm über verschiedene europäische und politische Themen unterhalten. Nach dem Gespräch bekamen wir noch eine Führung durch verschiedene Bereiche des Parlaments.
Am Nachmittag machten wir eine Stadtwanderung, bei der wir uns die geografische Entwicklung Brüssels und verschiedene Aspekte der nachhaltigen Stadtentwicklung anschauten. Dabei überlegten wir auch, wie Brüssel in Zukunft noch nachhaltiger werden könnte und wo es bereits entsprechende Ansätze gibt. Danach hatten wir Freizeit und konnten die Stadt selbstständig erkunden, etwas essen, einkaufen oder einfach Zeit mit unseren Freunden verbringen.
Donnerstag
Am Donnerstag stand mit dem Besuch des NATO-Hauptquartiers ein besonderes Highlight unserer Stufenfahrt auf dem Programm. Wir fuhren mit dem ÖPNV zum Hauptquartier und durchliefen dort zunächst eine umfangreiche Sicherheitskontrolle. Dabei durften wir unsere Handys nicht mit in das Gebäude nehmen. Das einzige Getränk, das wir mitnehmen durften, war Wasser, welches ebenfalls am Eingang kontrolliert wurde.
Im Eingangsbereich konnten wir unter anderem einen Teil der Berliner Mauer sowie einen Stahlträger des World Trade Centers besichtigen. Während der Führung bekamen wir interessante Einblicke in das NATO-Hauptquartier und verschiedene Bereiche des Gebäudes. Uns wurden unter anderem spezielle Sicherheitsräume erklärt, in denen durch besondere technische Sicherheitsmaßnahmen beispielsweise Abhörtechnik nicht eingesetzt werden kann. Genauere Informationen zu diesen technischen Einrichtungen durften uns aufgrund ihrer Klassifizierung jedoch nicht gegeben werden.
Außerdem erfuhren wir, dass bestimmte Bereiche des Gebäudes von allen Mitarbeitenden genutzt werden müssen, unabhängig von ihrer Position oder ihrem Rang. Besonders interessant war ein zentraler Gang, durch den jeder auf dem Weg zu seinem Büro gehen muss. Dadurch soll sinngemäß verdeutlicht werden, dass innerhalb der NATO jede Stimme von Bedeutung ist. Anschließend konnten wir einen Besprechungssaal besichtigen und dort weitere Fragen stellen, die von einer Mitarbeiterin beantwortet wurden. Nach einem gemeinsamen Foto verließen wir das NATO-Hauptquartier.
Nach einem längeren Freizeitblock in der Innenstadt trafen wir uns am Grand Place zu einem Escape Game. Dabei mussten wir uns in Gruppen durch die Innenstadt bewegen, verschiedene Orte finden und gemeinsam Rätsel lösen. Danach gingen wir gemeinsam essen und hatten anschließend noch etwas Freizeit, bevor wir uns später wieder auf den Weg zur Unterkunft machten.
Freitag
Am Freitag packten wir zunächst unsere Koffer und besuchten anschließend das Parlamentarium. In dem interaktiven Museum konnten wir uns mithilfe von Audio-Stationen über die Geschichte und Entwicklung der Europäischen Union informieren. Danach hatten wir noch einmal Freizeit, bevor wir uns am Nachmittag gemeinsam auf den Weg zum Bahnhof machten. Mit dem ICE fuhren wir schließlich zurück und beendeten damit unsere Stufenfahrt nach Brüssel.
Aliah und Lasse, Q2
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