Italienkonzert am 25.03.2026
Ein musikalischer Abend voller Vielfalt und internationaler Begegnung
Mit einem herzlichen „Buonasera e Benvenuti!“ begann ein ganz besonderer Konzertabend, zu dem neben dem heimischen Publikum auch Gäste aus Italien sowie die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Am Kothen aus Wuppertal begrüßt wurden. Schon in der Eröffnung wurde deutlich: Dieses Konzert stand ganz im Zeichen der internationalen Begegnung und der gemeinsamen Musik, etwas, das auch das Lehrerehepaar Sonder, Krisztina Sonder als Musiklehrerin am Gymnasium Langenberg, Martin Sonder Musiklehrer am Gymnasium Am Kothen, miteinander verbindet. Sie zeigten sich nicht nur verantwortlich für dieses Konzert, sondern auch für das gesamte Kooperationsprojekt mit dem Schulorchester des Liceo ai Cairoli aus Pavia.
Mit großem Enthusiasmus präsentierten zunächst die Klassen 6a, 6c und 7c des Gymnasiums Langenberg die ersten beiden Stücke des Abends. Besonders bemerkenswert: Für ihren Auftritt hatten die Schülerinnen und Schüler eigens italienische Texte einstudiert. Unter der Leitung von Frau Sonder erklangen die traditionellen und populären Lieder „Bella Bimba“ und „Azzurro“ und sorgten direkt für eine lebendige und mitreißende Atmosphäre.
Ein besonderes Highlight folgte mit den nächsten Beiträgen: In beeindruckender Besetzung musizierten die Ensembles gemeinsam – darunter auch das Schulorchester des Liceo ai Cairoli. Für „Skyfall“ übernahm der italienische Lehrer Andrea Casarotto den Dirigentenstab, während im Anschluss Frau Neustadt vom Gymnasium Am Kothen „Billie Jean“ dirigierte. Die Zusammenarbeit der verschiedenen Schulen verlieh den bekannten Stücken eine ganz besondere Klangfülle.
Ein weiterer Höhepunkt des Abends war der Auftritt der jungen Geigerin Sofia Zulfikar aus der 10. Klasse des Gymnasiums Am Kothen. Die aus der Ukraine stammende Musikerin, die bereits parallel zur Schule an einer Musikhochschule studiert und internationale Wettbewerbe gewonnen hat, beeindruckte mit dem virtuosen „Präludium und Allegro“ von Fritz Kreisler. Begleitet wurde sie von einem Streichorchester, das sich aus Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften aller drei beteiligten Schulen zusammensetzte.
Mit einem augenzwinkernden Verweis auf die „Glorreichen Sieben“ ging es anschließend weiter – nun musizierten die „glorreichen Hundert“ unter der Leitung von Herrn Sonder, bevor eine kurze Pause folgte, die Raum für Austausch und Begegnung bot.
Der zweite Konzertteil begann mit einem besonders gefühlvollen Beitrag: Salome Wendeberg aus der Q1 des Gymnasiums Am Kothen, eine Preisträgerin von „Jugend musiziert“, berührte das Publikum mit der Arie „Zerfließe, mein Herze“ aus der Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach. Direkt im Anschluss erklang der Choral „Zion hört die Wächter singen“, eindrucksvoll vorgetragen von den Klassen 6a, 6c und 7c gemeinsam mit dem Orchester.
Mit epischer Filmmusik aus „The Two Towers“ entführte das Orchester das Publikum in die Welt von Mittelerde, bevor der schwermütig-schöne Walzer aus der Jazz Suite Nr. 2 von Dmitri Schostakowitsch – unter der Leitung von Frau Sonder – einen weiteren musikalischen Höhepunkt setzte.
Für rhythmische Energie sorgte anschließend die deutsch-italienische Big Band unter der Leitung von Frau Neustadt mit den bekannten Songs „Take On Me“ und „Superstition“, die das Publikum mitrissen.
Den krönenden Abschluss bildete schließlich eine Filmmusik, die keiner Ankündigung bedurfte: Mit „Pirates of the Caribbean“ brachte das Orchester den Konzertabend zu einem eindrucksvollen und begeisternden Finale.
Charmant und souverän führten Sophie Karrenbauer und Aliah Stamm durch das Programm und gaben dem Abend einen gelungenen Rahmen.
Ein besonderer Dank gilt allen, die hinter den Kulissen zum Erfolg beigetragen haben: Rüdiger Utke und Christina Horsten für die Lichttechnik, Laura Grönig für die Plakatgestaltung sowie Marvin Alohoutadé für die Bühnendekoration und die Filmaufnahmen.
Das Konzert war nicht nur ein musikalisches Highlight, sondern auch ein lebendiges Zeichen für die verbindende Kraft der Musik über Ländergrenzen hinweg.
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