Biologie

Biologie

Bio-UnterrichtDas Fach Biologie wird an unserer Schule in den Jahrgangsstufen 5, 6, 8, 9 und in der Oberstufe (Grund- und Leistungskurs) unterrichtet. Der Unterricht findet in unseren zwei Fachräumen statt. Der Übungsraum wurde mit Beginn des Schuljahres 2015/16 mit einer Laptop-Beamer Einheit ausgestattet. Darüber hinaus sind wir sehr erfreut, dass wir neuerdings eine Dokumentenkamera sowie etliche neue Modelle unser Eigen nennen können!

Die Biowissenschaften nehmen heutzutage einen immer breiteren Raum ein in der Welt der Naturwissenschaften. Dies wird unter anderem deutlich an der häufigen Präsenz von Themen in den Medien, die auch gesellschaftlich relevant sind wie z.B. „Genmais“, „Stammzellen“, „Treibhauseffekt“, „Klonen“, „Auswirkungen der Klimakatastrophe auf Ökosysteme“, „Nachhaltigkeit“, „Biodiversität“ usw.

Biologie ist die Wissenschaft vom Leben, von seinen molekularen Grundlagen bis hin zu vernetzten Ökosystemen. Im Mittelpunkt stehen die Lebewesen: Menschen, Tiere, Pflanzen, Pilze, Bakterien. Die Biologie befasst sich mit der Einzigartigkeit biologischer Phänomene und Prozesse: der Vielfalt der Lebewesen und ihrer Entstehung, den Gesetzmäßigkeiten des Lebendigen in Bau, Funktion und Lebensvorgängen, der Komplexität biologischer Vorgänge.

 

Bio-UnterrichtDer Biologie-Unterricht fördert in besonderer Weise das forschend-entdeckende und problemlösende Lernen. Er vermittelt biologische Fachmethoden und -begriffe und leitet zu einem genauen naturwissenschaftlichen Arbeiten an. Die Entwicklung und Anwendung von Modellvorstellungen schult dabei das abstrakte Denkvermögen und erfordert kreative Vorgehensweisen, die an vielfältigen Beispielen geübt werden können.

Über eine Grundlegung biologischer Kenntnisse und Fähigkeiten hinaus hat der Biologieunterricht natürlich auch allgemeinbildende und erzieherische Aufgaben, aus denen Ziele erwachsen wie z.B. das folgende, das im Lehrplan des Landes Nordrhein-Westfalen für das Fach Biologie formuliert ist: „Bewahrung und Entwicklung von Bereitschaft, Lebendes zu achten, zu schützen und zu erhalten und Verantwortung gegenüber Mitmenschen und Umwelt zu übernehmen.“

Auf dem Weg dorthin muss natürlich zunächst ein Basiswissen geschaffen werden, das im Laufe der Erprobungsstufe und Mittelstufe zur Oberstufe hin zunehmend breiter und vernetzter wird. Erfahrungsgemäß haben Kinder der Erprobungsstufe (Klasse 5 und 6) ein ausgeprägtes Interesse an biologischen Phänomenen und Fragestellungen und ein teilweise breites lexikalisches Wissen z.B. über Tiere. Diese Themen nehmen einen nicht unerheblichen Raum innerhalb ihres „Weltwissens“ ein. Die Erprobungsstufe dient dazu, dieses Vorwissen zu aktivieren und zu erweitern.

Schulinternes Curriculum

Klasse 5 und 6:

  • Vielfalt von Lebewesen – Pflanzen und Tiere – in verschiedenen Lebensräumen
  • Bau und Leistung des menschlichen Körpers (z. B.: Gesundheitsbewusstes Leben; Die Umwelt erleben; Sinnesorgane; Sexualerziehung)
  • Angepasstheit von Pflanzen und Tieren an die Jahreszeiten

Klasse 8:

  • Grundlagen ökologischer Beziehungen in Lebensgemeinschaften (Ökosystem Wald)
  • Energiefluss und Stoffkreisläufe
  • Evolutionäre Entwicklung

Bio-Unterricht

Klasse 9: Humanbiologie unter folgenden Aspekten…

  • Kommunikation und Regulation
  • Grundlagen der Vererbung beim Menschen (Genetik)
  • Individualentwicklung des Menschen
  • Sexualerziehung

Jahrgang EF:

  • Cytologie
  • kein Leben ohne Zelle
  • Erforschung der Biomembran
  • Enzyme im Alltag
  • Biologie und Sport

Jahrgang Q1:

  • Genetische und entwicklungsbiologische Grundlagen von Lebensprozessen
  • Modellvorstellungen zur Proteinbiosynthese
  • Genregulation
  • Meiose und Rekombination
  • Analyse von Familienstammbäumen/Humangenetische Beratung
  • Angewandte Genetik/Gentechnologie
  • Ökologische Verflechtungen und nachhaltige Nutzung
  • Umweltfaktoren und ökologische Potenz
  • Dynamik von Populationen
  • Stoffkreislauf und Energiefluss
  • Fotosynthese
  • Mensch und Ökosysteme

Jahrgang Q2:

  • Evolution der Vielfalt des Lebens in Struktur und Verhalten
  • Grundlagen evolutionärer Veränderung
  • Art und Artbildung
  • Evolution von Verhalten
  • Analyse von Familienstammbäumen/Humangenetische Beratung
  • Humanevolution
  • Steuerungs- und Regulationsmechanismen im Organismus – Schwerpunkt Nervensystem
  • Molekulare und zellbiologische Grundlagen der Informationsverarbeitung und Wahrnehmung
  • Lernen und Gedächtnis /Plastizität


Fotos: © Corneel Voigt, Fotograf DGPh