Erdkunde

Erdkunde

Gemäß den Richtlinien des Landes NRW steht das Fach in den Jahrgangsstufen 5, 7 und 9 mit jeweils 2 Wochenstunden in der Stundentafel, in der Sekundarstufe II kann es von den Schülerinnen und Schülern als Grundkurs gewählt werden.

Zum Curriculum des Faches
Inhaltlich geht es in der Klasse 5 neben der Entwicklung von Grundfertigkeiten (Orientierung) um die Erkundung des Lebensraumes in Deutschland und Europa (Beispiele: Leben in Stadt und Land – Wo man Ferien macht – Landwirte versorgen uns – Wo viele Menschen leben und arbeiten). Darüber hinaus geht es um den Erwerb sehr grundlegender methodischer Kompetenzen, z.B. lernen die Schülerinnen und Schüler ein Temperaturdiagramm zu zeichnen und zu analysieren.

In der Jahrgangsstufe 7 weitet sich der Blick auf außereuropäische Räume. Hier steht zunächst die Vorstellung der Landschaftszonen der Erde im Vordergrund. In der Betrachtungsweise ändert sich der Blick von der Beschreibung von Räumen hin zur Untersuchung von Veränderungen der Räume durch den wirtschaftenden Menschen.

Darüber hinaus werden globale Probleme betrachtet (Länder unterschiedlichen Entwicklungsstands- Leben mit Naturrisiken). In methodischer Hinsicht wird z.B. das „Stationen lernen“ eingeführt.
In der Klasse 9 geht es unter dem Thema „Leben in der einen Welt“ um die globalen ökonomischen und ökologischen Probleme: die Entwicklung der Weltbevölkerung, die Situation der Landwirtschaft, die Städte als immer wichtiger werdenden Lebensraum der Menschheit. Die Durchführung eines Rollenspiels (etwa zur Migration), die Erstellung eines Szenarios (zum Klimawandel) oder die richtige Auswertung von Statistiken sind hier die methodischen Schwerpunkte.

In der Sekundarstufe II kehren die zuvor behandelten Themen wieder, allerdings auf einem höheren Niveau: die Parameter der Analysen werden komplexer und multiperspektivisch. In der EF geht es z.B. um das „System Mensch-Erde“, „Süßwasser – Grundlage des Lebens und Wirtschaftens“ und die „Nutzung der Rohstoffe“.

In der Qualifikationsphase werden Strukturen und Prozesse in städtischen Räumen behandelt, ergänzt von einer stadtgeographischen Exkursion. Als weiterer Themenschwerpunkt ist der Tourismus gesetzt, der als Wirtschaftsfaktor und in seiner Raumwirksamkeit in den Blick genommen wird, ergänzt durch das methodische Instrument der Raumanalyse.