Am Ende wird doch alles gut

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Am Ende wird doch alles gut

Abiturzeugnisverleihung am Gymnasium Langenberg in schönem Ambiente

Der Himmel strahlte mit den Abiturientinnen und Abiturienten des Gymnasiums Langenberg um die Wette, als diese am vergangenen Samstag im Haus Friede in Hattingen im feierlichen Rahmen ihre Zeugnisse verliehen bekamen.

So viel war auf dem Weg bis dahin nicht so gelaufen, wie sich das der Abschlussjahrgang vorgestellt hatte. Covid-19 hatte dafür gesorgt, dass in den letzten drei Wochen vor den Osterferien weder Unterricht noch Mottowoche stattfanden. Der letzte Schultag und der Abi-Gag mussten ausfallen, der Abiturball auf Burg Blankenstein wurde abgesagt. Und auch die Zeugnisverleihung sollte unter den besonderen Bedingungen der Corona-Schutzverordnung nur mit Absolventen und Lehrkräften in der Sporthalle durchgeführt werden.

Aber dann wendete sich doch alles zum Guten. Auf Hinweis eines Elternteils nahm die Schulleitung Kontakt zum Haus Friede auf und schnell vereinbarte man die Durchführung unter freiem Himmel und unter Berücksichtigung des Mindestabstandes. Eine Bank für jede Familie, Einzelplätze für Lehrer und Gäste, alles in einem Halbkreis um einen großen Pavillon. Die Beschallungsanlage organisierte ebenfalls ein Elternteil.

Nach einer kurzen Andacht, mit der Schulpfarrer Karsten Brücker die Festgesellschaft einstimmte, richtete Schulleiter Markus Ueberholz Grußworte an die Abiturienten. Er orientierte sich in seiner Rede am Abi-Motto „Abivengers – mit dem Abi in den Händen werden Helden zu Legenden“ und ging dabei besonders auf den Begriff des Helden ein. Er wünschte sich von seinen nun ehemaligen Schülerinnen und Schülern, dass sie mit ihren Waffen „Bildung und Engagement, Zivilcourage und Verantwortungsbewusstsein, Mitgefühl und Empathie“ täglich zu kleinen und großen Heldentaten losziehen sollten.

Elternvertreter Dr. Martin Pitschke erinnerte unter den Schlagworten Reife, Verantwortung, Glück und Zuhause daran, dass die Reise der jungen Erwachsenen nun begänne und die Eltern ihr Liebstes loslassen müssten. Er wies aber auch darauf hin, dass sich die Eltern immer über eine Rückkehr freuen würden.

Der Abiturjahrgang wurde am Rednerpult von Marie Schmahl-Gerwin und Felix Georgi vertreten, die sich bei allen Beteiligten bedankten und einen kurzen Blick zurück und nach vorne warfen.

Die Stufenleiterinnen Diana Ponnet und Sandra Koschnick gaben nicht nur einen persönlichen Rückblick auf die vergangenen drei Jahre Oberstufe, sondern jedem Schüler auch noch eine selbstgebastelte Tüte mit Blumensamen mit auf den Weg, damit sie sich zukünftig bei Betrachtung der Blumen, der Bienen und der Schmetterlinge an ihre Schulzeit zurückerinnern können.

Den Abschluss der Grußworte machte Bürgermeister Dirk Lukrafka, der eigens für diese Veranstaltung nach Hattingen gekommen war. Er wünschte den Abiturientinnen und Abiturienten viel Glück auf dem Weg, der jetzt vor ihnen liege und überreichte den drei Absolventen Almut Köhncke (1,0), Pia Jaich (1,1) und Felix Georgi (1,3) als Anerkennung der Stadt Velbert Gutscheine. Luca Anger (1,2) bekam die Auszeichnung des Fördervereins für die beste Leistung im Rahmen der Abiturprüfungen.

Dann war es endlich soweit. Einzeln und mit Mund-Nase-Bedeckung nahmen die jungen Erwachsenen ihre Abiturzeugnisse und weitere Ehrungen in Empfang.

Für den musikalischen Rahmen sorgte Musiklehrerin Krisztina Sonder mit Abiturientin Almut Köhncke sowie deren Bruder und Mutter. Das Streichquartett verlieh mit Mozarts Kleiner Nachtmusik sowie der Air von J.S. Bach der Verleihung den gewünschten feierlichen Rahmen.

Zum Abschluss wurde vom Jahrgang Q1 allen Gästen noch ein Sekt am Platz gereicht, um gemeinsam auf den erreichten Schulabschluss und den Beginn eines neuen Lebensabschnitts anstoßen zu können.
So wurde auch für den „Corona-Jahrgang“ am Ende doch noch alles gut.

Markus Ueberholz
Schulleiter


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